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Trossino-Inseln

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern von Polizei, Schulen, Einzelhandel und Gewerbe hat die Stadt Trossingen mit den Trossino-Inseln ein Projekt der organisierten Zivilcourage umgesetzt. Damit soll gezielt negativen gesellschaftlichen Entwicklungen wie wachsender Anonymität im täglichen Zusammenleben, Schnelllebigkeit und Gleichgültigkeit für die Nöte unserer Mitmenschen entgegen gewirkt werden.

Mit der Einrichtung von Trossino-Inseln im Stadtgebiet schafft Trossingen ein möglichst flächendeckendes und lückenloses Netz von Anlaufstellen. In diesen Anlaufstellen können Kinder und ältere Menschen Hilfe und Unterstützung in Notsituationen erfahren.

Solche Situationen könnten das verdächtige Ansprechen eines Kindes durch einen Fremden oder auch nur das Ermöglichen eines Telefonates für ein Kind oder einen älteren Menschen sein. Mit dem sichtbaren Aushang Trossino-Insel-Logos erklären die beteiligten Einzelhändler und öffentliche Einrichtungen ihre Bereitschaft, allen Kindern und Senioren in entsprechenden Situationen als Ansprechpartner und Helfer zur Verfügung zu stehen.

Durch flankierende Inhalte polizeilichen Verhaltenstrainings in den Grundschulen sollen Kinder in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden. Dabei stehen die kindgerechte Aufklärung über bestimmte Gefahren sowie die Vermittlung von Verhaltensratschlägen und der Hinweis auf die geschaffenen Anlaufstellen im Mittelpunkt. Gleichzeitig sollen Senioren über altersentsprechende Gefahren in ihrem Umfeld aufgeklärt werden.

Eltern und Lehrern der betreffenden Schulen werden umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt, um ihren Kindern einen wirksamen Schutz durch Erziehung und Lernen zu bieten. Das Projekt leistet damit einen nachahmenswerten Beitrag zum Wandel von einer „Wegschau-Gesellschaft“ hin zu einer „Hinschau-Gesellschaft“.